Betriebsberatung

Zusammenarbeit die sich lohnt 

Nicht selten führen Veränderungen der Arbeitsorganisation, Arbeitstechnik sowie beruflichen Kontaktstoffen in hautbelastenden Tätigkeitsbereichen zur Erkrankung der Mitarbeiter und gegebenenfalls Produktionsausfällen. Insbesondere in lebensmittelverarbeitenden Betrieben können Verschärfungen des Hygieneregimes zu einer vermehrten Hautbelastung führen. Durch die Zusammenarbeit von Verantwortlichen für die Produktion, der Arbeitssicherheit und Qualitätssicherung sowie Experten der Berufsgenossenschaft können krankmachende Hautbelastungen ermittelt und Vorschläge für weniger hautbelastende Arbeitsweisen und Kontaktstoffe erarbeitet werden. Hierbei kann es von besonderem Vorteil sein, wenn ein Berufsdermatologe vor Ort  neben der Besichtigung des Arbeitsplatzes berufsbedingt hauterkrankte Mitarbeiter untersucht und die Ergebnisse in die Diskussion um mögliche Veränderungen der Arbeitsplatzsituation in gleicher Sitzung einbringen kann.

Effektiv - der Besuch vor Ort

  Hautschutzmobil
 

Durch den Einsatz des Hautschutzmobils können Mitarbeiter ungestört auf neutralem Terrain befragt und beraten werden. Eine Betriebsberatung nimmt meist einen ganzen Tag in Anspruch. Daher wird zunächst in Vorgesprächen das Problem aus der Sichtweise von leitenden und in der Produktion tätigen Mitarbeitern neben Möglichkeiten und Erwartungen an die Problemlösung erörtert. Daran schließt sich eine Begehung der Produktionsstätte und die Untersuchung von hauterkrankten Mitarbeitern an, um schließlich Möglichkeiten der Verbesserung der Arbeitssituation unter Berücksichtigung der gewonnenen Erkenntnisse zu erarbeiten.

Auf diesem Wege wurden bereits eine Reihe großer, mittlerer und kleinerer Betriebe mit guten Ergebnissen beraten. Häufig haben sich In-House-Schulungen der Mitarbeiter (meistens in Form eines Haut-
schutzseminars) angeschlossen.

Einige Beispiele

Landwirtschaftsbetriebe

Lebensmittelverabeitung


Metallverarbeitende Betriebe