Das Hautschutzmobil
Zur richtigen Zeit am richtigen Ort - die mobile Hautschutzberatung
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| Mit dem Hautschutzmoil werden Versicherte in ganz Deutschland aufgesucht |
Im Rahmen des Projektes „mobile Hautschutzberatung“, das von der BGE und BGN unterstützt wird, wurden in den letzten 3-4 Jahren nahezu 500 hauterkrankte Versicherte, die sich nicht in berufsdermatologischen Zentren vorstellen konnten, zu Hause oder am Arbeitsplatz aufgesucht und beraten. Dabei wurden mit dem Hautschutzmobil bereits über 150.000 km zurückgelegt.
Die mobile Hautschutzberatung beinhaltet eine Untersuchung und Befragung am Wohn- oder Arbeitsort des Betroffenen. Nach Analyse des Problems schließt sich eine eingehende Hautschutzberatung an. Gleichzeitig werden Empfehlungen zur Intensivierung der Behandlung gegeben und die behandelnden Ärzte informiert.
Unter den besuchten Versicherten waren über 100 Kassiererinnen, bei denen eine Nickel-II-sulfat-Allergisierung bekannt war und Hautveränderungen arbeitsplatzkongruent auftraten. Durch eine Hautschutzberatung vor Ort konnte nach ersten Untersuchungen bei 2/3 der beratenen Versicherten der Hautzustand verbessert werden.
Neben der BGE und BGN nutzen die Holz-BG und die VBG diese Möglichkeit der Beratung zunehmend.
Mit Hilfe des Hautschutzmobils, das je nach Einsatzschwerpunkt mit unterschiedlichen Geräten und Materialien ausgestattet werden kann, werden Betriebsberatungen, Präventionskampagnen und Hautschutztage durchgeführt bzw. unterstützt.


